Deutschland steht vor tiefgreifenden Veränderungen: sozial-ökologische Transformation, Digitalisierung, demografischer Wandel und globale Entwicklungen setzen Staat und Wirtschaft unter erheblichen Druck. Erste Reformen sind bereits angestoßen, weitere werden auf unterschiedlichen Ebenen diskutiert. Ob es um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft in einer zunehmend dienstleistungs- und digitalorientierten Welt oder um die verlässliche Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme geht – Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind direkt betroffen und zugleich entscheidende Akteure für die Gestaltung dieser Prozesse. Gewerkschaften vertreten ihre Interessen, doch ihre Einbindung in Reformvorhaben ist keineswegs selbstverständlich. Wie steht es um die Gewerkschaften in Deutschland? Welche Erkenntnisse liefert die Forschung, und wie können Gewerkschaften diese nutzen, um die Reformdekade aktiv mitzugestalten? Im Rahmen der Vorstellung des „Handbuch Gewerkschaften in Deutschland“ laden wir gemeinsam mit der Universität Kassel und der University of Labour ein, diese Fragen zu diskutieren.
Gewerkschaften im Sapnnungsfeld der Reformdekade
Diskussion am 2. Juli 2026
Worum es geht
Inhalte
Begrüßung
Prof. Dr. Martin Allespach (UoL, EAdA), Prof. Dr. Wolfgang Schroeder (Uni Kassel)
Laudatio
Hessische Staatsministerin Heike Hofmann, Hessisches Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales
Podiumsdiskussion: Gewerkschaften im Spannungsfeld der Reformdekade
- Prof. Dr. Martin Allespach (UoL, EAdA)
- Prof. Dr. Ingrid Artus (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen)
- Elke Hannack (DGB Bundesvorstand)
- Dr. Samuel Greef (Uni Kassel)
- Prof. Dr. Wolfgang Schroeder (Uni Kassel)
Infos
Datum:
02.07.2026
Uhrzeit:
17:00
Dauer:
mit Umtrunk im Anschluss